Seit 1655 war der Abt zugleich Generalsuperintendent des Braunschweigischen Weserdistrikts mit Sitz in Holzminden. Zwar löste sich nach 1806 in den napoleonischen Wirren der Konvent auf, das Abtsamt blieb aber bestehen. Es fiel 1837 an Wolfenbütteler Konsistorialräte und war seit 1912 wegen der politischen Verhältnisse im Herzogtum Braunschweig vakant.
Die in den letzten Kriegstagen 1945 stark beschädigte Klosterkirche konnte in den Jahren 1954-1959 restauriert werden und noch erhaltene Klostergebäude wurden nach und nach bewohnbar gemacht. Nach Inkrafttreten des Niedersächsischen Staatsvertrages von 1955 fiel der in der napoleonischen Zeit säkularisierte Klosterbezirk wieder an die Kirche.
Mit Christhard Mahrenholz wurde 1960 ein neuer Abt installiert. Er berief einen Konvent und gründete die Laienbruderschaft der Familiaritas. Seitdem ist das Kloster auf dem Odfeld die Heimat der klösterlichen Familie aus Abt, Konvent und Familiaritas, einer Bruderschaft, die sich dort regelmäßig zu Einkehrtagen versammelt.
Durch eine Führung sind die Besonderheiten der Kirche und Anlage (spätromanisch-gotisch) gut nachvollziehbar.
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