Die Kirche St. Martin ist aus Bruchsteinmauerwerk mit behauenen Eckquardern und einem auf der Westseite eingerückten massigen Turm mit Zeltdach ein wehrhaft wirkender Bau.
Sie wurde anstelle einer wahrscheinlich sehr alten Kirche, die 1736 bei einem Gottesdienst auf der Südseite einstürzte, in mehrjähriger Bauzeit errichtet und am 1. Pfingsttag des Jahres 1746 geweiht . Wann jene ältere Kirche erbaut wurde, wie groß sie war und wie sie aussah, ist nicht überliefert; doch ist anzunehmen, dass sie schon bald nach der Christianisierung entstanden ist. Dafür spricht, dass sie dem hl. Martin, dem Schutzpatron des fränkischen Reiches geweiht worden ist.
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